(Um allen hochgesteckten Erwartungen vorweg zu kommen, das wird jetzt kein Experten-Post.)
Die bevohrstehende, geplante Gebührenerhebung bei DaWanda treibt viele dazu, sich Gedanken über neue Absatzmärkte für ihre Produkte zu suchen. Ein eigener Shop im Internet ist da eine schöne Ergänzung, zumal man höchstselbst schalten und walten kann, wie man mag. Ich nenne es deshalb aber nur “Ergänzung” da es wesentlich schwieriger ist, Kunden auf die eigene Domain zu locken, als bei einem großen “Marktplatz” gefunden zu werden.
Da die meisten Anbieter bei DaWanda, etsy, usw. ihre Produkte zudem selber herstellen (positiv gedacht) bleibt ihnen viel weniger Zeit, sich um Internetgebamsel zu kümmern, als reinen Händlern. Das Blogs eine gute Möglichkeit sind, auf sich und seine Produkte aufmerksam zu machen, hat sich ja längst rumgesprochen. Da liegt es nahe, den eigenen, bestenfalls schon etablierten Blog, einfach um eine Shopfunktion zu erweitern.
So, schwafel, schwafel, ich komm’ mal zum Punkt:
Für WordPress-Blogger gibt es das schöne, kostenlose Plug-In “WP e-commerce“, das das eigene Blog um eine Shopfunktion erweitert. Ich habe es selber hier installiert. Und auch wenn ich es selber zur Zeit noch nicht nutze, habe ich schon etwas damit herumexperimentiert. Fazit: Wenn ich das kann, dann kann das jeder.
Oben hier auf der Seite kann man schon erahnen, wie das am Ende aussehen wird, das Blog wird um eine “Products Page” erweitert, auf der man seine Artikel in Gruppen zuordnen und auflisten kann. Hinter den Kulissen wird das Menü ebenfalls um einen e-commerce-Reiter erweitert, unter dem man alle Einstellungen konfiguriert.
Et voilá. Das System lässt verschieden Währungen und Zahlungsmethoden zu, Cross-Marketing und Übersichten über Verkäufe und Käufer stehen zur Verfügung, und es spricht sogar Deutsch (wenn auch etwas holprig).
Für alle, die nicht mir WordPress bloggen, aber gerne über ihre Seite Produkte anbieten möchten, wäre vielleicht PayPal-Storefront eine Alternative. Ich hab’ das vor Jahren mal aufgesetzt, irgendwann aus meinem alten Blog gelöscht, weil ich dachte, es taugt nichts, in der Zwischenzeit völlig vergessen und dann mit erstaunen in der Jahresstatistik gelesen, dass es bei den Referrals an dritter Stelle stand (!).
(Falls wie bei mir gerade Verwirrung entsteht, wenn es heißt “The HTML has been placed on your clipboard”, PayPal zeigt den HTML Code nicht an, sondern schubst ihn direkt in den Zwischenspeicher, man muß nur an der gewünschten Stelle im Widget oder auf der Seite Ctrl+V klicken, schon isses da.)








