art-o-mat

Erinnert ihr euch noch an die alten Zigarettenautomaten, bei denen man unten ein Schublädchen aufziehen musste?
Oder die ganz, ganz alten Dinger, wie der links, bei denen man so einen Metallzylinder gedrückt hat…

Ich naives Huhn dachte ja, die sind einfach verschwunden und irgendwo verschrottet worden. Oder hängen in einer dieser ewig-70er-WG’s als Deko rum. Falsch gedacht.

Ein kreativer Kopf namens Clark Whittington ist -schon 1997- auf die, wie ich finde, sensationelle Idee gekommen, die alten Automaten umzufunktionieren, und statt Lungenkrebs Kunst damit zu verkaufen.

Mittlerweile gibt es 82 dieser Automaten weltweit. Das heißt, die meisten davon stehen in den USA, aber es gibt auch einen in Kananda und einen in -TADAA- Österreich.

Die Liste der Künstler, die sich dem Projekt in den letzten 12 Jahren angeschlossen haben, ist lang. Es werden aber trotzdem immernoch immer wieder neue Ideen gesucht. Wer also gerne mal Kunst in Zigarettenschachtel-Größe entwerfen möchte, kann sich auf der Art-O-Mat-Seite bewerben.

Ich fänd’s nett, wenn bald auch eines dieser Maschinchen in Berlin rumstehen würde!

Die Begeisterung für meine Brieftaschen und für dieses Schätzchen hier legen die Vermutung nahe, dass eine Symbiose aus beidem eventuell eine gute Idee wäre…?:

Damit verabschiede ich mich dann mal in richtung Feiertage; FROHE OSTERN, HAPPY EASTER, und bis danach:)

✿schöner Urlaub✿

Mich beschäftigt das Thema Pass in letzter Zeit.
Der Schotte und ich planen die nächste Reise, und da wir das politische Europa mehr oder weniger durch haben,…

Wir Europäer haben es ja ganz gut, weil wir unsern Pass nicht ständig brauchen;  wenn wir  ihn aber brauchen und dann kurz vor der Reise aus der Ecke fischen, habe wir -zumindest ich- meist ein kleines Problem: wohin damit?!

In die Geldbörse stecken geht meistens nicht, dafür ist der Pass zu sperrig. Außerdem steckt da schon der Perso, und man will ja nicht riskieren, im Zweifelsfalle beides zu verlieren (oder sich stehlen zu lassen).

So ganz und gar einfach so in die Tasche stopfen mag man ihn auch nicht, dafür ist ein Pass irgendwie zu wichtig.(Außerdem finde ich die EU-Pässe …äh… nicht besonders schön. Dunkelrot/Gold…hm, nee. Nicht meins. )

Dann eben eine extra Tasche für den Pass.
Und wenn man schon mal dabei ist, dann können ein paar extra-Fächer nicht schaden. Für die Tickets zum Beispiel, und die lästige kleine BoardingCard, die man ständig ein- und wieder auspacken muss.
Und für die Karten, die man sonst auch nicht jeden Tag spazieren trägt; Miles and More, BahnCard, hablabla.

So viel Stauraum wie möglich auf so viel oder wenig Platz wie nötig für all die Reisedokumente also; das ist dabei herausgekommen:

Auf der linken Seite ist ein großes, tiefes Fach nur für den Pass. Auch die dicken 48-Seiten-Pässe passen gut hinein, dafür habe ich den Abstand zwischen den Fächern beider Seiten extra etwas breiter gelassen.
Auf der linken Seite befinden sich zwei Steckfächer für Kreditkarten und zwei große Fächer für Dokumente, Tickets, usw.
Für Model Nr. 1 habe ich ein hübsches Amy Butler-Stöffchen genommen und dazu weiße Punkte auf ebenso braunem Grund, wie der Blumenstoff. Und da ich derzeit irgendwie eine sehr fleißige Phase habe, gibt es in genau der gleichen Kombination die Brieftasche für den ganzen Geld/Karten/Zettelrest:)

Hiermit ernenne ich meine Flohmarktsaison für eröffnet:)

Und *PÄNG* ist Frühling.
Als wäre er nie weg gewesen und die kalte, graue Zeit dazwischen nur ein dummer Gedanke.
21 Grad in Berlin.
Und ich bin -wie vermutlich jedes Jahr- so überrumpelt worden, dass ich erstmal duch die Strassen laufen und begreifen musste, dass ich keine Jacke mehr brauche.

Meine Internettätigkeit beschränkt sich wie jeden warmen Teil des Jahres auf ein Mindesmaß an Einsatzbereitschaft, vor allem am Anfang, wo man noch um jeden Preis jeden Sonnenstrahl, den mal kriegen kann, mitnehmen möchte.

Deshalb hab’ ich als Unterhaltung hier heute auch nur lahmes Zeug zu bieten; das bißchen Blah von oben und ein hübsches Flickr-Mosaik:

Ja. Faul.

Aber ich vermute mal ganz tollkühn, dass das ganze Land in der Sonne herumspaziert oder liegt, da fällt die schwache Vorstellung hier gar nicht weiter auf:)

Vor ein paar Wochen kam das Schicksal anspaziert, hat mit dem Finger auf mich gezeigt und gesagt “Heute ma’ Du.”

*bozontee auf goethe.de

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